Seeumrundung Bodensee


Am Samstag um 9 Uhr erfolgte der Start in Kreuzlingen bei Sonnenschein und flachem See mit dem Drachenbooot und zwei Surfskis des Paddel-Clubs Kreuzlingen (PCK). Beteiligte und Interessierte konnten den Fortschritt der Stafette anhand eines Trackers auf dem Internet verfolgen.
In Landschlacht und Güttingen übernahmen die Seekajak-Teams des PCK. In Romanshorn ging es mit dem Surfski-Team des dortigen Kanuclubs weiter. Als Stafettenstab diente der in einem wasserdichten Sack verpackte GPS-Tracker. In Arbon erfolgte die Ablösung durch das Drachenboot des Drachenboot- und Wassersportclubs Bodensee und in Horn führte ein Surfskipaddler die Umrundung Richtung Rheinspitz/Altenrhein weiter. Dort erfolgte die Übergabe an den Kanu Kajak Club Rheindelta. Dieser paddelte zum Rohrspitz, wo Team 1 vom Kanu– und Wassersportverein Bregenz (KWB) übernahm, und die Rheinmündung traversierte. Team 2 vom KWB paddelte nach Lindau.
In Lindau wartete ein Team des Lindauer Kanuclubs und setzte die Tour via Langenargen und Friedrichshafen nach Fischbach fort. Kurz nach 22 Uhr erfolgte die Ablösung durch zwei Seekajakpaddler des PCK, welche den Tracker nach Meersburg brachten, wo die Vizepräsidentin und der Wanderwart des Bodensee-Kanu-Rings weiter durch die sehr milde Mondnacht nach Überlingen paddelten. Nun war es an den Seekajakern des Paddel-Clubs Überlingen, den Tracker nach Wallhausen zu bringen, wo die Sonne über einem ruhigen See aufging. Die vorletzte Strecke zum Konstanzer Hörnle paddelte wieder ein Team des PCK. Die letzte Etappe vom Hörnle via Konstanz absolvierten Surfski-Paddler des Kanuclubs Konstanz. Kurz nach 8 Uhr am Sonntagmorgen traf der Tracker nach etwas mehr als 23 Stunden wieder am Startort in Kreuzlingen ein.
Die rund 150 km lange Umrundung erfolgte in Etappen von 4 bis 25 km. So konnten Paddelnde verschiedener Altersgruppen ihren Beitrag leisten zu diesem länderübergreifenden Anlass. Fazit von BKR-Wanderwart Andreas Mattes: «Für Petra und mich war die Stafette ein Erlebnis, dass uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Das Wetter war phänomenal. Der Mond beschien das Wasser im Wechselspiel mit dem Wetterleuchten auf der Schweizer Seite. Um Mitternacht eine Lufttemperatur von 26 Grad und eine ähnliche hohe Wassertemperatur, was ein Bad unumgänglich machte.» Hans-Jörg Florenz aus Überlingen meinte: «Die Nachfahrt von Überlingen nach Wallhausen hat Spass gemacht bei diesem Wetter. Ausserdem habe ich noch nie so viele Fledermäuse gesehen wie heute. Die flogen auf der Jagd nach Insekten teilweise wenige Zentimeter am Boot vorbei.» Die Zusammenfassung von Jürgen Harderer aus Kreuzlingen: «Wieder eine tolle Teamleistung der Paddelnden rund um den See. Auf den Bildern sieht man, dass es allen viel Spass gemacht hat. Ein toller Event.»
Text: Stephan Pfefferli, PCK
Bilder: KKCR, KW Bregenz, Thorsten Mayer

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