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Beim letzten Weltcup der Saison im kanadischen Montreal überzeugte das Schweizer Team einmal mehr auf ganzer Linie. Allen voran paddelte Franziska Widmer über ihre Paradestrecke erneut ins A-Finale – und verpasste ein Top-5-Ergebnis um bloss 1,36 Sekunden. Auch der junge Schweizer Herren-Vierer setzte ein vielversprechendes Ausrufezeichen.

15. Juli 2026

63 Nationen paddelten im kanadischen Montreal um Punkte für die Olympiaqualifikation. An diesem letzten Weltcup der Saison wusste das Schweizer Team erneut zu überzeugen. Allen voran konnte Franziska Widmer vom Kanuclub Rapperswil-Jona (KCRJ) ihre bisherigen Leistungen der Saison anknüpfen. Über die olympische 500-Meter-Distanz gelang ihr die Qualifikation für das B-Finale – zum zweiten Mal in ihrer Karriere. In diesem wurde sie Sechste, was Gesamtrang 15 bedeutet. Noch besser lief es auf ihrer Paradestrecke 1000 Meter, wo die 29-Jährige wie bei bisher allen Weltcups ins A-Finale vorstiess. In einem engen Rennen beendete sie diesen Lauf als Neunte und damit Letzte. Bemerkenswert: Auf ein Top-5-Ergebnis fehlten Widmer bloss 1,36 Sekunden. 
 

Bei den Herren setzte vor allem der junge Schweizer Vierer ein Ausrufezeichen. In ihrem Halbfinale hielt die Formation mit den KCRJ-Athleten Luca Lauper, Sven Hirzel, Fynn Wyss sowie dem Nidwaldner Aaron Schmitter mit den Besten mit und verpasste den erstmaligen Einzug in ein Weltcup-B-Finale lediglich um etwas mehr als eine halbe Sekunde.   
 

Weiter geht es für das Nationalteam Ende August mit dem Saisonhöhepunkt, der Weltmeisterschaft im polnischen Poznan.

Text: Fabio Wyss

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