Slalom und Wildwasserrennsport: WM in Pau (FRA)

Mittwoch, 27. September 2017 - 16:14

Slalom
Dre von vier gestarteten Schweizer Booten gelang der Einzu ins Halbfinale
Während Martin Dougoud mit einem starken 4. Rang ( bei 105 Startenden) und der Zweier Werro-Werro solid die Quali im ersten Lauf schafften, mussten Gelindo Chiarello und Lukas Werro im K1 der Herren noch einmal antreten. Lukas schaffte den Sprung unter die ersten 10 als Elfter und mit nur 24 Hundertsteln Rückstand auf den 10. Platz denkbar knapp nicht. Für Gelindo reichte es im ersten Lauf knapp und im zweiten Lauf etwas klarer nicht für die Quali. Die Halbfinalläufe der K1 Herren und C2 Herren finden am Freitag statt.
Am Freitag scheiterten alle drei Schweizer Canadier Einer Fahrer bereits in der Qualifikation. Simon Werro und Gelindo Chiarello zeigten beide sehr solide Läufe, am Ende reichte es aber für beide nicht für die Halbfinalqualifikation. Simon trennte gar nur eine Torberührung von diesem Erfolg.
Die grosse Schweizer Hoffnung, Vize-Europameister Thomas Koechlin war im zweiten Lauf einmal mehr schnell unterwegs, ein Fahrfehler mit anschliessender Eskimorolle im letzten Aufwärtstor verhinderte aber die Halbfinalqualifikation.

Wildwasserrennsport
Am Nachmittag folgten die Qualifikationsläufe der Wildwasserrennsportler. Melanie Mathys, ihres Zeichens Gewinnerin des Weltcup Sprints in Pau von 2016 musste zum ersten Mal in diesem Jahr in den zweiten Lauf. Dort qualifizierte sie sich als Gesamtzehnte für den Final vom Samstag. Weniger gut lief es für Nico Meier. Im sehr stark besetzten Feld der Herren konnte er sich trotz eines starken ersten Laufes (17.) nicht für den Final qualifizieren. Damit ist für ihn die WM bereits zu Ende.
Für die Sensation aus Schweizer Sicht sorgte der Canadier Einer Spezialist Fabio Gretener. Er qualifizierte sich als erster des zweiten Laufes für den Final der besten 12.

Finaltag
Ein Exploit der Schweizer Kanuten blieb aus, trotzdem sind sie näher an die Weltspitze herangerückt. Vor allem Martin Dougoud mit einem 15. Platz und Werro-Werro als 12. verfehlten die Finalquali im Slalom nur ganz knapp.
Beim WW-Sprint Finale vermochten Melanine Mathis und Fabio Gretener nicht ganz mit den Besten mitzuhalten und verfehlten somit eine mögliche Medaille.