Rücktritt Matthias Rohrer

Freitag, 15. Dezember 2017 - 8:53

Matthias Rohrer war seit 2001 im Vorstand des Schweizerischen Kanu-Verbands als Chef Ausbildung aktiv und konnte in dieser Zeit viele positive Veränderungen herbeiführen. Während seiner Zeit als professioneller J+S-Fachleiter Kanusport am Bundesamt für Sport entwickelte er nebenbei im Ehrenamt die Ausbildung zum Erwachsenensportleiter innerhalb des Erwachsenensportprogramm des Bundes und konzipierte die durch den eidgenössischen Fachausweis anerkannte Ausbildung zum Kanulehrer. Er vernetzte diese drei Ausbildungsschienen und integrierte geschickt die SUP-Instruktorenausbildung in die Ausbildungslandschaft des SKV.

Für all diese Ausbildungsprogramme hat Matthias Rohrer Inhalte erarbeitet, Leiterhandbücher er- und überarbeitet, Experten ausgebildet, selber Kurse geleitet und diese weiterentwickelt, getestet und optimiert. Die unzähligen Projekte, die er im Rahmen seiner Tätigkeit als Vorstandsmitglied und J+S Fachleiter für den SKV vorangetrieben hat, reichen von der Entwicklung einer Eskimotier-Testreihe bis hin zur Bewerbung für die Einführung des European Paddle Pass in der Schweiz.
Dazu hat sich Matthias Rohrer von Anfang an der Entwicklung des Kanuland Schweiz beteiligt, die Zusammenarbeit mit SchweizMobil aufgegleist und in unzähligen Stunden freiwilliger Arbeit die Touren zusammengestellt. Noch heute ist er für die Qualitätssicherung des Angebots verantwortlich.
Gleichzeitig hat Matthias Rohrer sich aktiv am weiteren Geschehen im Verband beteiligt, beim Aufbau der professionellen Führung mitgeholfen und seine vielen Verbindungen im Kanusport immer zu Gunsten des SKV eingesetzt. Seit Jahren darf der SKV neben der Vorstandstätigkeit auch in anderen Bereichen auf Matthias Rohrer als verlässlichen Partner zählen. Sei es als Organisator des grössten Kanu-Wettkampfes der Schweiz, der Swiss Kayak Challenge, als Sponsor der Swiss Canoe League mit der Globepaddler GmbH oder als kritischer Berater in Material- und Ausrüstungsfragen.

In der heutigen Zeit ist es keine Selbstverständlichkeit mehr, dass sich jemand in so einem grossen Ausmass ehrenamtlich engagiert und mit derart viel Leidenschaft dabei ist wie Matthias es in den vergangenen 16 Jahren im Kanuverband getan hat. Wir danken ihm im Namen des ganzen Verbands herzlich für sein grosses Engagement und wünschen ihm alles Gute auf seinem weiteren Weg. Wir freuen uns, dass Matthias dem Kanusport weiterhin privat und beruflich verbunden bleiben wird.

Bild: Daniel Käsermann, KCBM